Beschreibung
Kinder können schnell aus der Fassung geraten, weinen, schreien, ziehen sich zurück oder greifen andere an. Der Alltag kann ins Stocken geraten – pädagogische Arbeit wird zur Dauer-Begleitung von Krisenmomenten.
Was diesen Kindern fehlt, ist nicht Disziplin – sondern Unterstützung bei der Regulation ihrer Gefühle. Viele Kinder wissen noch nicht, was in ihnen vorgeht, können ihre Gefühle nicht benennen und steuern.
Die Teilnehmenden …
- lernen grundlegende Prozesse der emotionalen Entwicklung und Affektregulation kennen
- verstehen, wie Kinder Gefühle erleben, ausdrücken und allmählich regulieren
- erkennen die Bedeutung modulierter Affektspiegelung
- reflektieren die Bedeutung von Co-Regulation als Basis für Selbstregulation
- setzen sich mit dem Mentalisierungskonzept auseinander und üben eine mentalisierende Haltung ein
- verstehen die Rolle des Spiels für die emotionale Entwicklung und das Lernen von Kindern
- entwickeln praxisnahe Ideen zur Begleitung emotional herausfordernder Situationen im Alltag
